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Weltkongresses der Öffentlichen Dienste (PSI)

Am Abschlusstag des Weltkongresses der Öffentlichen Dienste (PSI) unter dem Titel

"people over profit - Menschen vor Profit"

wurde, vor allem auch von den männlichen Delegierten, das Versprechen sich gegen alle Formen der Gewalt gegen Frauen einzusetzen, gegeben.

Anbei (und HIER) befindet sich der Text des Versprechens.

Die FSG GÖD begrüßt und unterstützt diese wichtige internationale Initiative.

 

Für die FSG GÖD Frauen,

Korinna Schumann


Der Einkommesunterschied im öffentlichen Dienst ist weiter gesunken!

Im Jahr 2016 betrug der Einkommensunterschied im öffentlichen Dienst 11,9 %.
Der diesjährige Einkommensbericht umfasst neben den ganzjährig vollbeschäftigten auch die teilbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Um Verzerrungen zu vermeiden werden die Einkommen der Teilbeschäftigten auf Vollzeitbeschäftigung und jenes von unterjährig beschäftigten Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern auf Jahresbeschäftigung hochgerechnet.

Hier geht´s zum Bericht

Für die FSG GÖD Frauen, Korinna Schumann




FSG-GÖD Frauen OÖ

Von 31.8. bis 1.9. 2017 fand das diesjährige Frauenseminar der FSG GÖD Frauen OÖ statt. Das Thema „Mentaltraining“ (Vortragende: Mag.a Andrea Zellinger) stand im Mittelpunkt des Arbeitsprogramms. Aber natürlich nützten die Kolleginnen das Seminar auch zur Vernetzung und Diskussion aktueller gewerkschaftspolitischer Fragestellungen. Vielen Dank an unsere FSG Landesfrauenvorsitzende Renate Heitz für Ihr großes Engagement.

Mit freundschaftlichen Grüßen, Korinna Schumann


Der FSG GÖD Landesfrauenausschuss Vorarlberg
wurde gewählt

 

Die FSG GÖD Frauen freuen sich sehr über die Wahl
des FSG GÖD Landesfrauenausschusses Vorarlberg
und gratulieren der neuen Vorsitzenden Patricia Zangerl,
ihren Stellvertreterinnen Evelin Bitschnau-Steurer,
Kerstin Schreiber und allen Mitgliedern
des Ausschusses ganz herzlich!

Diese Wahl stellt einen wichtigen Meilenstein
in der Arbeit der FSG GÖD Frauen dar.
Ab sofort werden nun die Interessen
unserer Kolleginnen in allen Bundesländern durch die
engagierte Arbeit der FSG-Frauenausschüsse vertreten.

Mit freundschaftlichen Grüßen,
für den FSG GÖD Bundesfrauenausschuss,
Korinna Schumann

 


Liebe KollegInnen!

Anbei findet Ihr den Link zur Frühjahrskampagne der

FSG und SPÖ Frauen: „Wir machen Zukunft“

Herzliche Grüße, Korinna Schumann

 

 

 


Kinderbetreuungsgeld

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Anbei findet Ihr zwei wichtige Links zum Thema „Kinderbetreuungsgeld“:

1. Der Kinderbetreuungsgeld Online-Rechner:

www.bmfj.gv.at/dam/bmfj/KBG-Rechner/index.html

2. Der Online-Rechner für das gemeinsame Haushaltseinkommen gleich=berechnet ermöglicht es Ihnen, verschiedene Varianten von Kinderbetreuungsgeld, Teilzeit- und Vollzeiterwerbstätigkeit durchzurechnen. Auf einen Blick wird sichtbar, wie viel Geld Ihnen monatlich insgesamt zur Verfügung steht, wenn Sie sich die Kinderbetreuung gleichberechtigt teilen.

www.gleich-berechnet.gv.at

Für die FSG GÖD Frauen, Korinna Schumann

 


Plan A

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Anbei findet Ihr den Link zur Website - www.meinplana.at - und zur Broschüre www.meinplana.at/magazin_herunterladen zur bedeutenden Rede unseres Bundeskanzlers Christian Kern, am 11.1.2017, in Wels.

Darunter findet Ihr die besonders frauenrelevanten Seiten der Broschüre.

Mit freundschaftlichen Grüßen, Korinna

 


Diskriminierung & Hass im Netz

Das Thema „Diskriminierung & Hass im Netz“ war Diskussionsgrundlage des 10.NGO Dialogs und ist bedauerlicher Weise von großer Aktualität.

Die Brisanz dieser Thematik zeigt auch die am 16. November 2016 im Parlament stattgefundene Bundesrats-Enquete „#Digitale Courage“, (HIER findet Ihr die Pressemittelung von Frau Staatssekretärin Muna Duzdar)

Die  FSG GÖD Frauen erachten es für ganz wichtig sich mit allem Nachdruck gegen Hetze und Hass im Internet auszusprechen!

Leitfaden „Aktiv gegen Hasspostings“


Bundesfrauenausschuss konstituiert

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Am 29.9.2016 findet statutengemäß der FSG GÖD Bundesfrauenkongress in Wien statt.

Wir freuen uns Euch nach der Wahl den neukonstituierten FSG GÖD Bundesfrauenausschuss vorstellen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen, Eure FSG GÖD Frauen

 

Kinderbetreuungsgeld

 

 Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Nach erreichter Einigung beim Thema Kinderbetreuungsgeldkonto und Familienzeitbonusgesetz (Papa/Baby-Monat)hier als Erstinformation die wichtigsten Eckpunkte der neuen Regelung:
Gültig für Geburten ab 01.03.2017!

·        gleicher Betrag für jedes Kind (€ 15.449,--)

·        Familien können frei entscheiden, wie sie diese Summe abrufen wollen:

·        in einem kurzen Zeitraum ist der monatliche Betrag höher (€1.030,--)/15 Monate

·        über einen längeren Zeitraum ist der monatliche Betrag niedriger (€436,--)/maximal 35 Monate

Flexibilität:

 ·        es wird möglich sein, 1x die Bezugsdauer zu verändern
Papa/Babymonat:

·        beim Papa- bzw. Babymonat können zukünftig die ersten Wochen (28-31 Tage) gemeinsam verbracht werden

·        dafür gibt es € 700.- (für 31 Tage, € 22,60 pro Tag) auch für Regenbogenfamilien

·        Väter/2. Elternteil ist während dieser Zeit voll kranken- und pensionsversichert (war ein wichtiger Verhandlungserfolg!)

Partnerschaftliche Aufteilung:

Viele Familien teilen sich heute schon die Betreuungspflichten:

·         für Väter wird ein höherer Anteil als jetzt „reserviert“, 20% (bisher 16%)

·         „belohnt“ werden Familien, die sich die Betreuung partnerschaftlich, also zumindest 40:60 teilen -  mit einem Partnerschafts-Bonus von € 1.000.--!  (€ 500,-- für jeden Elternteil)
 
Vereinbarkeit stärken:

·         Die Kontoregelung ermöglicht eine individuelle Planung wann der berufliche Wieder- Einstieg erfolgen soll – unabhängig von starren Modellen

·        ein positiver Wieder-Einstieg ist eher möglich, wenn man nicht zu lange aus dem Beruf draußen ist

Viele unserer Forderungen wurden noch nach der Stellungsnahme-Frist weiter verhandelt - und wir waren erfolgreich:


- Anspruchsvoraussetzung vom Papa/Baby-Monat von 7 Monate ununterbrochene Erwerbstätigkeit und 16 Tagen Unterbrechung nun auf 6 Monate und 14 Tage reduziert

 - KEIN starrer Bezugszeitraum des Papa/Baby-Monats, sondern eine Bandbreite von 28-31 Tagen

- Inanspruchnahme nicht mehr innerhalb 61 Tagen ab Geburt des Kindes, sondern nun 91 Tage!
       
- 2. Elternteil ist während der Inanspruchnahme des Papa/Baby-Monats voll kranken- und pensionsversichert

- Partnerschaftsbonus auch beim Einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld!


An folgenden Forderungen halten die FSG Frauen auch zukünftig fest:


- Rechtsanspruch in allen Fällen auf Familienzeitbonus (Papa/Baby-Monat)
- Wegfall der 6 Monate ununterbrochene Erwerbstätigkeit als Anspruchsvoraussetzung zum Papa/Baby-Monat
- Verbesserungen für AlleinerzieherInnen
- Wegfall des Pflegenachweises bei einem langen Krankenhausaufenthalt (jetzt länger als 91 Tage)
- Bereitstellung eines Online-Rechners für das Kinderbetreuungsgeld
 Wichtig ist uns außerdem, dass es eine regelmäßige Evaluierung der Daten von BezieherInnen gibt.

Mit freundschaftlichen Grüßen, Korinna Schumann

 

 

 

AK Wiedereinstiegsmonitoring analysiert die Gestaltung der Karenz

Das Wiedereinstiegsmonitoring wurde im Auftrag der AK zum zweiten Mal von L&R Sozialforschung erstellt - erweitert um wichtige neue Inhalte: So ist es erstmals möglich die Gestaltung der Karenz in Paarbeziehungen und von Alleinerzieherinnen zu analysieren. Außerdem zeigt das aktuelle Monitoring erstmals die Auswirkungen der neuen Kurzmodelle, weil Daten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung standen.

Die anonymisierten Daten stammen vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger, dem Arbeitsmarktservice, dem Sozialministerium sowie den Krankenkassen. Erfasst wurden alle Personen, die 2006 bis 2012 Kinderbetreuungsgeld bezogen haben. Dabei wurde bis zu fünf Jahre nachbeobachtet, ob ein Wiedereinstieg erfolgt ist oder nicht. Das sind 440.000 Personen, ohne Selbständige und BeamtInnen.

...hier als Download

Der Bundes-Gleichbehandlungsbericht 2014..

...als Download

 

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir möchten Sie gerne über die aktuellen Regelungen betreffend Pflegeteilzeit und Pflegekarenz informieren:

Pflegeteilzeit


Geregelt wurde, dass die Wochendienstzeit im Zeitraum von einem Monat bis höchstens drei Monaten auf bis zu 25 % der Vollbeschäftigung herabgesetzt werden kann. Dies wenn keine wichtigen dienstlichen Interessen entgegenstehen. Für jede zu pflegende Person ist die Pflegeteilzeit grundsätzlich nur einmal möglich, eine Änderung der Pflegestufe ermöglicht einmalig die Inanspruchnahme einer weiteren Pflegeteilzeit von im Höchstausmaß von drei Monaten.

Als Voraussetzung gilt:

  1. Zur Pflege einer/eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe 3 nach den jeweils geltenden Pflegegeldgesetzen
  2. Zur Pflege einer/eines an Demenz erkrankten oder minderjährigen nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld hier ab der Pflegegeldstufe1, längstens jedoch für die Dauer von sechs Monaten


Auf Antrag kann die vorzeitige Rückkehr zur ursprünglichen regelmäßigen Wochendienstzeit verfügt werden

  • bei Aufnahme in stationäre Pflege (auch Pflegeheim)
  • bei Übernahme der Pflege/Betreuung durch eine andere Person
  • bei Tod


Pflegekarenz


Im öffentlichen Dienst wird die Pflegekarenz- analog zur Privatwirtschaft -eingeführt. Ein (Karenz-) Urlaub unter Entfall der Bezüge ist zu gewähren:

Zur Pflege

  1. eines im gemeinsamen Haushalt lebenden behinderten Kindes, für das erhöhte Familienbeihilfe gewährt wird (längstens jedoch bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres des Kindes)
  2. einer/eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe 3 nach § 5 des Bundespflegegeldgesetzes
  3. einer/eines an Demenz erkrankten oder minderjährigen nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Pflegegeldstufe 1, längstens jedoch für die Dauer von drei Monaten, welcher bei einer Erhöhung der Pflegegeldstufe einmalig im Ausmaß von maximal drei Monaten verlängert werden kann.


Er ist zur Hälfte für die Vorrückung und zur Gänze für die ruhegenussfähige Gesamtdienstzeit anrechenbar.

Während des Karenzurlaubes wird ein einkommensbezogenes Pflegekarenzgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes ausbezahlt.

Bei Pflegeteilzeit wird die Geldleistung anteilig vom reduzierten Einkommen errechnet. Die Normierung dazu findet sich im Bundespflegegeldgesetz (auch für BeamtInnen).

 

Die FSG GÖD Frauen Wien haben am 24.4.13 zu einem Stadtspaziergang unter dem Motto

Der steinige Weg zur Gleichberechtigung – auf den Spuren starker Frauen

eingeladen. Bei diesem, von einer Stadtführerin geleiteten Spaziergang wurden Schicksale von Frauen mit ungewöhnlichen Lebensläufen erzählt, Schriftstellerinnen, nur eine Dame hat es zu Ehren im Hof der Wiener Universität gebracht, Intellektuelle, die die berühmten Wiener Salons mit Leben erfüllt haben, Musikerinnen – heute zu Unrecht fast vergessen, Vorkämpferinnen für Frauenrechte und Frauenvereine, Pädagoginnen, denen wir die Einrichtung der ersten Frauen-Bildungsstätten verdanken, wo Mädchen maturieren durften, Lebensläufe zielstrebiger Frauen, die unter schwierigsten Umständen Schritt für Schritt althergebrachte Bastionen eroberten oder im Schatten von berühmten Männern standen. Eine Gruppe interessierter FSG GÖD Frauen machte sich auf diese auf diese interessante, historische „Spurensuche“. Die Tatsache, dass man an vielen der besichtigten Orte bisher einfach achtlos vorbei ging und nun die Hintergrundgeschichte/n erfahren hat, begeistert die FührungsteilnehmerInnen besonders.

Weitere Infos erhalten Sie bei Koll. Susanne Fazekas (susanne.fazekas@bmvit.gv.at)

Leitantrag einstimmig beschlossen


Beschlossen wurde vom Bundesfrauenkongress auch der Leitantrag für die nächsten
fünf Jahre
.

Wir ÖGB-Frauen fordern unter anderem ein kollektivvertragliches Mindesteinkommen von 1.500 Euro brutto im Monat für Vollzeitarbeit. Für mehr Einkommensgerechtigkeit müssen außerdem Karenzzeiten auf alle dienstzeitabhängigen Ansprüche angerechnet werden. Dadurch hätten Frauen unter anderem einen schnelleren Anspruch auf Biennalsprünge, auf die sechste Urlaubswoche und auf eine längere Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Betont wird auch wie wesentlich es ist, dass kein Rückbau der öffentlichen Dienste erfolgt, da die öffentlichen Dienste starke und stabile Arbeitgeber auch für Frauen sind.

Verbesserungen werden auch bei den Einkommensberichten gefordert. Die Berichte sind wichtig, um das gut gehütete Geheimnis "Einkommen" zu lüften. Die Erfahrungen der letzten Jahre müssen aber zu Verbesserungen führen. Die ÖGB-Frauen fordern, dass die verpflichtenden Einkommensberichte auch in kleineren Unternehmen als bisher und für alle Dienstgeber gelten müssen. Bei Nichterstellung des Berichts soll es spürbare Sanktionen geben.

Auszahlung des Mehrarbeitszuschlags ab der ersten Mehrstunde

Gefordert wird auch die Auszahlung des Mehrarbeitszuschlags für Teilzeitbeschäftigte ab der ersten Mehrstunde sowie den Entfall der Möglichkeit, Zeitausgleich eins zu eins zu verbrauchen. Besonderen Fokus legen die ÖGB-Frauen auch auf die sich rasch verändernde Arbeitswelt. Immer mehr Frauen finden sich - nicht immer freiwillig - in atypischen Beschäftigungsverhältnissen wieder, z. B. bei Berufseinstieg oder nach Berufsunterbrechungen. Oft reicht ein Job allein nicht mehr aus, um überleben zu können. Umgehungsverträge und atypische Beschäftigungsverhältnisse müssen daher bekämpft werden.

Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit

Frauen sind weiterhin kaum in Aufsichtsräten und Vorständen zu finden - obwohl sie so gut ausgebildet sind wie noch nie. Die ÖGB-Frauen verlangen daher die Verankerung von Frauenförderung und Frauenförderplänen als erzwingbare Betriebsvereinbarung im Arbeitsverfassungsgesetz. Frauen sollten zudem ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit in einer angemessenen Frist erhalten.